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Welche Auswirkungen haben die Schutzmaßnahmen vor dem COVID 19-Virus auf meine Praxis?

Angesichts der stets schärfer werdenden Maßnahmen des Sozialministeriums gehe ich davon aus,

dass viele meiner Patienten nun verunsichert sind, ob sie ein zu hohes Risiko eingehen,

wenn Sie zur Behandlung in meine Praxis kommen.

Daher versuche ich mit diesem Schreiben von meiner Seite her für mehr Klarheit zu sorgen.

 

 

Es wurde bisher ausdrücklich kein Arbeitsverbot für freiberufliche Physiotherapeuten und Osteopathen erteilt.

Weiters erfreue ich mich bester Gesundheit J und ich hoffe Sie ebenfalls!

Ziel der Schutzmaßnahmen ist in erster Linie eine Verzögerung von Neuinfektionen, um das Gesundheitssystem

Nicht zu überlasten. In der Regel ist der COVID 19-Virus für Patienten mit normalem Immun-, Atem- und Herzkreislaufsystem wie eine gewöhnliche Grippe und ungefährlich. Solche Patienten brauchen sich auch keine Sorgen machen in meine Praxis zu kommen, einerseits weil ich verstärkte Hygiene-Maßnahmen setze, andererseits weil Patienten mit Atemwegserkrankungen u./o. Krankheitsgefühl angehalten werden die Praxis nicht zu betreten (diese Termine werden vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben). 

 

Schutzbedürftige Personen (Alter >90 Jahre; 61-90 Jahre + chronische Lungen- oder Herzkreislauferkrankungen u./o. Diabetes u./o. Krebs; Immunsupprimierte Personen und Personen mit spezifischen Grunderkrankungen des Atem und Herzkreislauf-Systems) werden ebenfalls gebeten die Praxis vorerst nicht zu betreten. Sie müssen das Infektionsrisiko durch soziale Distanzierung minimieren, denn der Vorteil der Behandlung wiegt das Risiko und die möglichen Folgen einer Infektion nicht auf.

Stattdessen nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit mir auf, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen! Mit den meisten meiner Patienten habe ich bereits Kontakt aufgenommen. 

 

Solle ich selbst Krankheitssymptome aufweisen oder vom Sozialministerium aus für alle freiberuflichen Therapeuten eine Pause der Berufsausübung verhängt werden, werde ich Sie darüber verständigen! Vom Sozialministerium her ist die weitere Behandlung dringender Therapie-Fälle deutlich erwünscht, zur Zeit braucht man nicht einmal eine Überweisung vom Arzt, um die Therapie noch leichter zu ermöglichen. 

 

Ansonsten bleiben die Termine wie vereinbart! 

 

Liebe Grüße,

 

Alexander Schedler